Schon
lange wurde die Partei totgesagt, und keine Sonntagsfrage in den letzten
Monaten sicherte der Partei von Josef Bucher auch nur den Hauch einer Chance
wieder in den Nationalrat einzuziehen. Doch dann kam Market und überraschte mit
einer sehr außergewöhnlichen Umfrage. Denn nicht nur die Tatsache, dass das BZÖ
wieder in den Nationalrat einzieht überraschte.Wäre also am folgenden Sonntag
Nationalratswahl würden die Österreicher so wählen:
SPÖ:
Das ist
jetzt schon die 14 Umfrage von Market, wo die Sozialdemokraten die alleinige
stärkste Partei sind, jedoch hat die SPÖ trotzdem sehr wenige Gründe sich zu
freuen. Denn laut der aktuellen Umfrage, wäre die Partei unter Bundeskanzler
Werner Faymann, mit 26% zwar die stärkste Partei, würde aber im Vergleich zur
Nationalratswahl 2008 3,3% verlieren, und ihr historisch schlechtestes Ergebnis
einfahren. Auch gegenüber der letzten Umfrage muss die Partei einen
Prozentpunkt abgeben und ist nur mehr hauchdünn, nämlich 2 Prozent vor dem
Koalitionspartner ÖVP. Nach einer Reihe von Umfragen, nämlich 7, wo die Partei 27% erhielt, muss die SPÖ sich mit 26% zufrieden geben, und fährt so ihr schlechtestes Umfrageergebnis seit Monaten ein.
ÖVP:
Die ÖVP
kann ihren Prozentanteil von 24% von der letzten Umfrage halten, und ist laut
der Umfrage klar zweitstärkste Kraft im Land. Zwar liegt die Volkspartei noch
immer unter ihrem Wert von 2008, wo sie 26% erhielt, aber man merkt dass, sich
die ÖVP nach ihrem Tiefwert von 21%, durch das Bundesheer - Volksbegehren,
wieder stabilisieren kann. Außerdem rückt das Amt des Bundeskanzler durch das
schlechte Auftreten der SPÖ immer näher. Die vermeintliche "Große
Koalition", die schon lange nicht mehr so groß ist, wäre mit 50% auch noch
knapp gesichert und könnte fortgeführt werden.
FPÖ:
Eins ist
wohl allen mittlerweile klar geworden, und wenn noch nicht dann hoffentlich
jetzt, 2013 wird auf keinem Fall das Jahr der FPÖ, wenn Parteiobmann
Heinz-Christian Starche nicht noch irgendeinen Trick im Ärmel hat. Nach dem
Wahldebakel in Kärnten und dem schlechten Abschneiden in NÖ, wird der Partei
laut dieser Umfrage erstmals seit mehr als einem Jahr ein Wert von unter 20%
vorhergesagt. 19% wären zwar um 1,5% mehr als 2008, bedeuten jedoch den Verlust
von 2 Prozentpunkten gegenüber der letzten Sonntagsfrage von Market. Es ist
zwar endlich ruhig geworden um die Krisen-Partei FPK, bald wieder FPÖ, von Ruhe
merkt man in den aktuellen Umfrage zur Landtagswahl in Tirol und zur
Nationalratswahl im Herbst aber nichts.
Grüne:
Nach den
Gewinnen in NÖ und Kärnten geht es für die Grünen weiter bergauf, denn die
Ökopartei kann sich gegenüber der vorherigen Umfrage um einen Prozentpunkt
steigern,und ist aktuell bei 14%. Sonst gibt es über die Partei von Eva
Glawischnig nichts viel zu sagen, außer, dass sie ausdrücklich eine Zusammenarbeit mit SPÖ und ÖVP ausgeschlossen hat, da man mit der ÖVP
höchstwahrscheinlich in den meisten Themen sich nicht einig werden würde, und
dass trotz dem erfolgreichen Abschluss der Dreierkoalition in Kärnten.
Team Stronach:
Auch das
Team Stronach muss in der aktuellen Market- Sonntagsfrage wie die SPÖ und die
FPÖ Prozente abgeben und rutscht auf eine Wert von genau 10%. Der Einzug der
Neo Partei von Frank Stronach ist jedoch schon ziemlich gesichert und der
Verlust ist auch einfach erklärbar. Nachdem sich der Parteichef schon seit
länger zeit in Kanada befindet, ist es um die Partei und seine Person sehr
ruhig geworden..... Ich bin schon mal echt gespannt wie der Multi-
Milliardär den Wahlkampf führen wird und ob sich das Team Stronach nach der
Wahl in der Regierung befindet oder nicht.
BZÖ:
Aber
jetzt kommen wir zum eigentlichen Highlight dieser Sonntagsfrage. Das BZÖ würde
nämlich mit genau 4% knapp den Einzug in den Nationalrat schaffen. Die 4% bedeuten
eine Steigerung von einem Prozent gegenüber der letzten Umfrage und
gegenüber der Umfrage davor sogar eine Steigerung um 3%. Im Vergleich zur
Wahl 2008 (noch unter Jörg Haider), würde die Partei ca 6,7% verlieren und
käme auf den Wert den sie schon 2006 unter Peter Westenthaler erhielt. Mich
persönlich verwundert das gute Abschneiden der Partei doch sehr, denn außer dem
Einzug in den Landtag in Kärnten, konnte die Partei keine wirklichen Erfolge in
der letzten Zeit verbuchen. Vielleicht ist aber auch der angebliche Rückzug
Stefan Petzners ein Grund für die Österreicher die Partei zu wählen.
Sonstige:
Die
Sonstigen liegen bei einem Wert von 3% und bestehen Schätzungsweise aus der
KPÖ, den Neos und der Piratenpartei. Können sich aber insgesamt um 2% gegenüber
der letzten Umfrage steigern, was wohl auf das erste Auftreten der NEOS
zurückzuführen ist.
Regierungsbildung:
Neben der
bereits bestehenden rot-schwarzen Koalition bestehen verschiedene Möglichkeiten
zur Bildung von Dreier- Koalitionen. Die aber nicht wirklich von irgendeiner
Partei fokussiert werden, und durch die Aussage von Eva Glawischnig, wurde auch
die Bildung der wahrscheinlichsten Dreier - Koalition zerschlagen.
Quelle: http://www.market.at/de/market-aktuell/politik-aktuell/593.html
Quelle: http://www.market.at/de/market-aktuell/politik-aktuell/593.html
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen